Sven Skana - Fachanwalt für Verkehrsrecht

Unfall- und Schmerzensgeldrecht

Schmerzensgeld ist ein Schadensersatz für immaterielle Schäden, die einem Opfer z.B. eines Verkehrsunfalls entstanden sind. Damit sind neben Körperschäden auch seelische Verletzungen und evtl. nötige Therapien inkludiert. Das Schmerzensgeldrecht tritt häufig nach Verkehrsunfällen mit Personenschaden in Kraft.

Unfall- & Schmerzensgeldrecht

 

Verkehrsunfall - Was nun?

Nach einem Verkehrsunfall sitzt der Schock tief, insbesondere wenn ein hoher Sachschaden oder sogar Personenschäden zu beklagen sind. Definiert wird der Unfall als plötzliches Ereignis, sodass die Unfallbeteiligten keine Zeit haben, sich darauf vorzubereiten. Bei schweren Verletzungen oder sogar Todesfolgen ist es für die Betroffenen und Hinterbliebenen kaum denkbar, sich angemessen mit dem Schaden auseinanderzusetzen. Nichtsdestotrotz ist die Schadensregulierung ein wichtiger Bestandteil der Unfallaufarbeitung. Häufig sind die Unfallopfer jedoch ob des erlittenen seelischen Stresses mit der Aufarbeitung eines Verkehrsunfalls und Wahrnehmung ihrer daraus resultierenden Rechte überfordert. Rechtsanwalt Skana erläutert Ihnen gerne sämtliche Fragen des Unfall- & Schmerzensgeldrechtes und hilft Ihnen, Ihr Recht zu bekommen.

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Wohlwollende Versicherungen? Sicherer ist die Rücksprache mit dem Fachanwalt!

Es ist ratsam, nach einem Verkehrsunfall frühzeitig einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht aufzusuchen. In vielen Fällen schickt die gegnerische Versicherung plötzlich ein Schreiben, in dem sie den Schaden angeblich im Interesse des Unfallopfers wohlwollend regulieren möchte. Bei derartigen Schreiben ist besondere Vorsicht geboten, da die Versicherung in erster Linie ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen verfolgt. Sie kann die Schadenspositionen wenige Stunden nach einem Verkehrsunfall in den seltensten Fällen kennen und genau einschätzen! Das bedeutet, dass sie den, durch den Verkehrsunfall entstandenen Schaden so gering wie möglich regulieren möchte. In anderen Fällen sind die Verursachungsbeiträge umstritten oder werden von der Versicherung falsch berechnet. Für den Betroffenen kann das bedeuten, dass ihm mehr Verantwortung an dem Geschehen zugesprochen werden soll, als es tatsächlich der Fall ist.

Wann gelten Schadensersatz und Schmerzensgeld? Das Quotenrecht nach dem Schadensereignis

Kaum ein anderes Rechtsgebiet ist derart umstritten wie das Verkehrsunfallrecht. Bei einem vermeintlich einfachen Geschehen mag die rechtliche Auseinandersetzung nicht problematisch sein. Das sind Fälle, bei denen im Nachhinein nur feststehen kann, dass ein Unfallbeteiligter die Alleinschuld trägt. Solche Sachverhalte sind allerdings die Ausnahme und gerade nicht die Regel. Schadensersatz und Schmerzensgeld sind keine festgesetzten Ansprüche. Der Grundsatz lautet: Nach einem Unfall ist jeder Beteiligte so zu stellen als wäre das schädigende Ereignis niemals eingetreten. Im Regelfall trifft die Parteien eine Teilschuld. Diese muss bei der Schadensregulierung allerdings sachgerecht berücksichtigt werden. Unfallgegner neigen dazu, den Schaden für das eigene Versäumnis möglichst niedrig zu halten. Das sollten sich Unfallopfer keineswegs gefallen lassen.

Das ist unmittelbar nach einem Unfall zu beachten

Im Rahmen der Verkehrsunfallregulierung gibt es viel zu beachten. Eine umfassende juristische Ausbildung wird gewissermaßen vorausgesetzt, wenn der Betroffene sein Recht in voller Höhe geltend machen möchte. Da werden plötzlich Quoten gebildet, und dementsprechend Zahlungen angeboten, die für den Laien kaum nachvollziehbar sind. Deswegen sollte nach jedem Unfall die eigene Versicherung über das Geschehen informiert werden. Soweit eine Rechtsschutzversicherung für verkehrsrechtliche Angelegenheiten abgeschlossen worden ist, sollte der Rechtsanwalt für Verkehrsrecht kontaktiert werden, nachdem bei der Versicherung die Deckungszusage eingeholt worden ist.
Selbst in den Fällen, in denen die Rechtsschutzversicherung ihre Einstandspflicht verneint oder gar kein Versicherungsschutz existiert, sollte umgehend anwaltliche Hilfe beansprucht werden. Anwaltskosten sind nämlich ein Teil des Schadens aus dem Verkehrsunfall. Je mehr Verantwortung der Unfallgegner zu tragen hat, desto weniger müssen Unfallopfer an ihren Anwalt des Vertrauens bezahlen. Liegt die Alleinschuld beim Gegner, muss er die anfallenden Kosten und Gebühren in voller Höhe kompensieren.

Schmerzensgeld: Verschenken Sie kein Geld!

Eine wichtige Schadensposition nach jedem Verkehrsunfall ist das Schmerzensgeld, das Verletzungen oder den Todesfall finanziell ausgleichen soll. Die Frage ist natürlich regelmäßig, wie sich der Schwerverletzte rechtlich mit dem Geschehen auseinandersetzen sollte. Dasselbe gilt für Hinterbliebene, die einen geliebten Menschen verloren haben. In dieser Lage ist es gar nicht denkbar, den Sachverhalt angemessen zu würdigen.
Hinzu kommt, dass Schmerzensgeld eine Variable ist. Folglich gibt es keine festgelegt Sätze, an denen sich Betroffene orientieren können. Lediglich Schmerzensgeldtabellen geben Aufschluss über die vermeintliche Höhe. Dort sind sämtliche Urteile der Vergangenheit gesammelt, im Rahmen derer sich die Gerichte mit der Zahlung von Schmerzensgeld auseinandergesetzt haben. Es handelt sich allerdings nur um eine erste Orientierung, da jeder Verkehrsunfall anders zu beurteilen ist. Der Rechtsanwalt für Verkehrsrecht würdigt den gesamten Sachverhalt aus rechtlicher Sicht. Er setzt sich vor allem mit dem Quotenrecht auseinander, sodass dem Unfallopfer nicht mehr Schuld zugesprochen wird als es tatsächlich der Fall sein dürfte. Anschließend berechnet er die konkrete Höhe des zu zahlenden Schmerzensgeldes und macht die Forderung gegenüber den involvierten Versicherungen geltend. Noch einmal: seine Kosten sind zumindest anteilmäßig vom Gegner zu bezahlen!

Schmerzensgeld & Schadensersatz: Die Unfallfolgen müssen beachtet werden

Besonders wichtig ist, dass der Betroffene mögliche Folgeschäden nicht außer acht lässt. Daher ist es im Verfahren unerlässlich, dass der juristische Experte nicht nur konkret, sondern auch feststellend für die Zukunft arbeitet. Die Folgen eines Verkehrsunfalls zeigen sich manchmal erst wenige Wochen oder sogar Monate später. Darauf ist unbedingt zu achten, damit künftige Ansprüche weiterhin gegenüber dem Unfallgegner und seiner Versicherung durchgesetzt werden können.
Nach einem Verkehrsunfall ist den Betroffenen unbedingt zur Ruhe zu raten. Im Einzelfall mag dies sogar ironisch klingen. Damit er sich mit dem tatsächlichen Geschehen auseinandersetzen kann, stützt ihn der Rechtsanwalt für Verkehrsrecht, in dem er den Schaden rechtlich abwickelt. Er ist nach dem plötzlichen Ereignis eine wichtige Stütze für den Geschädigten.

Immer öfter beschweren sich in jüngster Zeit Geschädigte/Unfallopfer über zögerliche Schadenregulierungen von Versicherungen. Wohl kaum eine Versicherungsbranche hat derart viele Einsparmöglichkeiten wie die Autohaftpflichtversicherer. Dabei bieten die Versicherer am Telefon per "Schaden-Hotline" schnelle und unkomplizierte Hilfe an. Doch dies dient u.a. nur folgendem Zweck: Die Versicherungen wollen als erster Ansprechpartner von dem Unfall erfahren, um den Schaden auf die billigste Weise, also möglichst ohne Gutachter und Rechtsanwälte, regulieren zu können. Auf diese Weise können die Versicherungen nun schon mit der Beauftragung des Abschleppunternehmens/Mietwagenunternehmens ihren Einfluss geltend machen. Wer sich hierauf einlässt, zahlt leider oft drauf. Denn die Zahlung von Nutzungsausfall und Schmerzensgeld bleibt leider oftmals außen vor. Zudem ist man ab ca. 1.000 Euro Schaden nämlich berechtigt, einen eigenen Gutachter zu beauftragen. Die Kosten hierfür muss der Unfallverursacher tragen!


Recht bekommen mit Hilfe des Fachanwalts

Wer aber versucht den Schaden entgegen der Vorgaben der Versicherung ohne die Hilfe eines Anwalts, am besten eines Fachanwaltes für Verkehrsrecht, zu regulieren, wird meist mit endlosen Ausreden vertröstet und erleidet hierdurch noch größere finanzielle Einbußen, als er ohnehin schon durch den Unfall hat. Selbst wenn dann der Ausgleich des Schadens erfolgt, ist dieser meist unvollständig, wodurch der endgültige Abschluss noch weiter verzögert wird.

Dies kann jedoch mit dem Einsatz eines erfahrenen Rechtsanwalts vermieden werden. Sollten auch Sie Geschädigter eines Unfalls sein, stehe ich Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Wir beraten Sie jederzeit gern.

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